„Wolkenkuckucksheim“ ist eine parasitäre Installation über einem Parklet. Sie erweitert den nutzbaren Stadtraum und spendet Schatten für den Sitzbereich. Der Titel ist der Literatur entlehnt, wo er typischerweise eine Loslösung von der Realität beschreibt; gleichzeitig hinterfragt die Künstlerin damit ihr eigenes Potenzial, gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. Letztendlich bekräftigt das Werk jedoch, dass Vorstellungskraft und das Entwerfen von Alternativen nach wie vor entscheidende Katalysatoren für Veränderungen sind und inszeniert die schwebende, ballonartige Form als einen Raum, in dem solche Möglichkeiten Wurzeln schlagen können.

Poetics of resistance, make-up e.V., 2026

Wolkenkuckucksheim, Installation über einem Parklet, gesellschaftliche Veränderungen, Entwerfen von Alternativen
Wolkenkuckucksheim in der Papierstraße 11, Berlin, während des “Poetics of Resistance” Festivals
mit Performances, Installationen und Lesungen rund um die Papierstraße
Installation aus Holz, Zeltstangen, Fahrradfelgen, Fundmaterial, Pflanzenvlies
440 x 520 x 245 cm
Entwurf für Wolkenkuckucksheim im Rahmen des “Poetics of Resistance” Performance, Installationen rund um die Papierstraße - Holz, Zeltstangen, Fundmaterial, Fahrradfelgen, Pflanzenvlies, 440 x 520 x 245 cm
Skizze, 2026
Ansicht nachts