Katharina Lüdicke 
 

 

 
 
               

IBA Hamburg 2010


Umweltbundesamt 2010


Atelier 2010

Arkonaplatz 2009

Bernauer Straße 2009

Baustelle II 2009

Emerson Gallery 2009

Bundesjustizministerium 2008


Atelier 2008

Büro 2008

Adlershof 2007

Stettin 2007

ARD 2006/07

Baustelle 2006

Schule 2004



Meine Bausstelle
Holz, Folie, Beton, Kalk, Mehl, Gips, Kies, Öl
auf 30 qm
2006

       

 

 
               
   
 
 
 
             
   
 
 
   
 

Arbeitsprozess und Ausstellung im Projektraum A43 der Kunsthochschule Berlin - Weißensee
 
   
 
 
       
 
               
 
   

Meine Baustelle

Meine Baustelle beginnt mit einer unscharfen Vorstellung von einer Baustelle. Mit Baumaterialien wie Beton, Holz, Kalk, Folien, Eimern usw. soll ein Bild einer typischen Baustelle entstehen. Der Raum ist die Bühne für die Inszenierung von Objekten, die auf Baustellen gesehen werden können. Die Baustelle ist chaotisch, wenn zügig gearbeitet wird, sie unterliegt aber auch einem System, welches sich der Arbeit anpasst. Ich gieße Kieshaufen ab, schütte Gips - und Kalkhaufen auf, spanne Folien und fange schließlich an, den Fußboden mit einer 230er Steintrennscheibe zu zerschneiden. Neben der schweren physischen Arbeit baue ich leichte Plastiken, suche neue Materialien, produziere Chaos und räume anschließend das Chaos wieder auf.
In dem Projektraum entsteht neben der Baustelle wie von selbst ein Atelierplatz. Die anhaltende Aktivität erhält mehr und mehr Gewicht, die Baustelle als Ausstellung tritt in den Hintergrund. Plötzlich werden die Materialien verfremdet und bekommen beinahe ein Eigenleben. Sonderbares geschieht auf der Baustelle. Es ist fast so, als wollen sich die eben von mir erschaffenen Dinge einen Spaß mit mir erlauben.
Meine Baustelle ist jetzt ein Sinnbild meiner Arbeits - und Denkweise geworden.

Katharina Lüdicke, 2006